Ledi-Wracks
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Tauchplatzbeschreibung
 
Anfahrt
Auf der Autobahn A1 bis zur Ausfahrt Walenstadt. Danach erfolgt die Anreise über die Kantonsstrasse in Richtung Mols. Nach einer sanften Rechtskurve befindet sich ein Parkplatz unmittelbar beim Tauchplatz.

Anfahrt
 
Parkplatz
Gleich beim Tauchplatz befindet sich auf der rechten Seite (Fahrtrichtung Mols) ein Parkplatzabschnitt mit Platz für ungefähr 6 Fahrzeuge. Sollten die Parkplätze belegt sein, kann noch auf einen kleinen Kiesplatz auf der linken Strassenseite, etwa 20 Meter weiter Richtung Mols, ausgewichen werden.

Parkplatz
 
Kanzel/Einstieg
Vom Parkplatz geht es einen kurze Kiesweg nach unten zur Kanzel. Auf dieser wurde durch den Tauchclub Mols eine festinstallierte Tauchflage angebracht. Diese muss vor jedem Tauchgang gedreht werden. Nach dem Tauchgang ist diese wieder zurück zu stellen. Jedoch muss sichergestellt werden, dass sich keine Taucher mehr im Wasser befinden. Im Zweifelsfall die Fahne besser gestellt lassen. Der einfache Einstieg erfolgt über die rechts der Kanzel angebrachte Metaltreppe.

Auf der Kanzel hat es einen kleinen Grillplatz, welcher im Sommer bei schönem Wetter zum grillieren einlädt. Zudem sind meistens Fischer anwesende, welche die Kanzel trotz Taucher als Angelplatz benutzen. Es ist daher Vorsicht geboten und ein Tauchermesser ist angebracht.

Tauchprofile
Der Tauchplatz 'Lediwracks' bietet für alle Schwierigkeitsstufen Tauchgänge an. Wobei die beiden Wracks nur von fortgeschrittenen Tauchern besucht werden sollten.

Anfänger

Für Tauchanfänger bietet sich die 40° abschüssige Anfangszone des Tauchgebietes an. Auf den ersten 7 bis 10 Tiefenmetern ist der Untergrund rund um die Kanzel steinig. Diese sind nur mit einer minimalen Sedimentschicht bedeckt. Taucht man tiefer, beginnt der schlickige Untergrund.

Fortgeschrittene

Fortgeschrittenen Tauchern bieten sich die beiden Wracks als eigentliche Attraktion dieses Tauchplatzes an. Dabei können diese je nach gewünschtem Tauchgangsprofil unterschiedlich angetaucht werden.

Möchte man sicher sein, das erste Wrack nicht zu verfehlen, dann sollte der Kompasskurs beim Einstieg auf 0° (Norden) eingestellt werden. Dabei flacht der Untergrund nach den ersten ca. 10 Tiefenmetern merklich ab. Nach ungefähr 90 Metern trifft man auf das erste Lediwrack (SG 56). Dieses kann bei genauer Navigation nicht verfehlt werden. Taucher haben als Hilfe 'Wegweiser' in den Schlick gezogen. Bei dieser Variante sollte auf jeden Fall der Luftverbrauch und die Nullzeit im Auge behalten werden.

Bei der zweiten Variante handelt es sich um einen Freiwasserabstieg. Dieser ist ohne vorgängig gesetzter Markierungsboje beim ersten Wrack nicht zu empfehlen. Handelt es sich jedoch um einen Wiederholungstauchgang und beim ersten Tauchgang wurde besagte Boje gesetzt, dann erlaubt diese Variante eine längere Grundzeit, da erst beim Wrack der Abstieg erfolgt. Diese Variante erlaubt auch einen Besuch des zweiten Wrack, ohne der 'Gefahr' eines Deko-Tauchgang ausgesetzt zu sein.

Der Rückweg kann ebenfalls auf zwei Arten gewählt werden. Ist die Nullzeit noch nicht aufgebraucht und noch genügen Atemluft vorhanden, dann kann dem Grund nach zum Ausstieg getaucht werden. Ansonsten empfiehlt sich ein Freiwasseraufstieg auf ca. 10 Meter mit anschliessendem Zurücktauchen auf selbiger Tiefe.

Gefahren
Schiffsverkehr und Tiefe

Schulung
Dieser Tauchplatz bietet für alle Standardschulungen von PADI (können bei Dive Academy besucht werden) entsprechende Möglichkeiten an. Der um die Kanzel befindliche Flachwasserbereich bis ca. 10 Meter bietet Anfängern die Möglichkeit, sich in ihren Tauchfertigkeiten zu üben. Der steinige Untergrund lässt ein Knien am Boden ohne dramatische Sichteinbusse zu. Fortgeschrittenen, wie auch Rescue Divern bietet der flach abfallende Grund ab ca. 10 Meter die Möglichkeit, gewünschte Übungen durchzuführen. Der schlickige Untergrund wird bei Kontakt die Sicht jedoch sofort verschlechtern.

Sichtbedingungen
Am Kopf des Walensees befindet sich der Zufluss des Flusses Seez, welcher sich ca. 17 Kilometer vorher mit dem Fluss Schils vereinigt. Im Frühling liefert dieser Fluss Schmelzwasser mit entsprechendem 'Dreck'. Auch bei starken Regenfällen werden Ablagerungen in den Walensee getragen. Dies führt zu einer schlechten Sicht, welche sich auf wenige Zentimeter veringern kann. Bei guter Witterung und dank des starken Abfluss des Sees, verbessert sich die Sicht jedoch relativ schnell wieder. Bei guter Sicht vermag das Sonnelicht bis zu den Lediwracks durchzudringen. Eine Lampe und ein Kompass sind aber bei jedem Tauchgang dringenst zu empfehlen.

öffentliche Einrichtungen
Das nächste Restaurant befindet sich im Hotel Churfirsten an der Bahnhofstrasse 41 in Walenstadt. Dort ist auch ein öffentliches Telefon vorhanden. Ein Handy sollte auf jeden Fall zum Tauchplatz mitgenommen werden! Toiletten hat es keine in der unmittelbaren Umgebung.