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Tauchen
 
Im April 2007 habe ich mit dem Tauchsport begonnen. Die Idee dazu reifte jedoch schon im Jahr zuvor. Ein Discover Scuba Dive hatte in mir die Faszination für das Tauchen geweckt. Somit entschied ich mich, bei der sich nächstbietenden Gelegenheit, mich für einen Kurs einzuschreiben. Und so schloss ich mit dem CMAS 1* Brevet ab. Im Oktober des selben Jahres tauchte ich das erste mal in Maledivischem Gewässer mit meiner Frau und die Sucht war nun endgültig geweckt. Da wir zu dem Zeitpunkt mit dem 1* als Anfänger galten, unterstanden wir diversen Restriktionen, welche nach Maledivischem Gesetzt vorgegeben waren. Zurück in der Schweiz war klar, was es zun tun gab. Ein cross over zu PADI war angesagt um schnellst möglich den AOWD (Advanced Open Water Diver) zu absolvieren. Im Sommer 2008 war das dann auch der Fall.

Nun war mein Interesse komplett geweckt. Im September 2008 nahm ich am PADI Rescue Diver Kurs teil und hatte Ende Jahr den Master Scuba Diver in der Tasche. Danach öffnete sich ein Loch. Ich wusste nicht mehr, wie es nun weiter gehen sollte. Zum einen wollte ich mein taucherisches Wissen weiter ausbauen und zum anderen stand mir nur noch der PADI Pro-Bereich dazu zur Verfügung. Mit einer spontanen Idee schrieb ich mich für den PADI Divemaster ein. Denn eigentlich wollte ich mein Wissen gerne an andere Taucher weitergeben.

Zu dem Zeitpunkt war mir jedoch nicht so richtig bewusst, was dies bedeuten würde. Alleine die 'olympischen Disziplinen' liessen mein Blut zu Eiswasser gefrieren. 400 Meter Schwimmen? 800 Meter Schnorcheln? 15 Minuten Wassertreten und dann noch einen Taucher in und mit kompletter Ausrüstung 100 Meter abschleppen? Und das Ganze auch noch auf Zeit?!?! Doch mit etwas Training konnte ich auch diese Hürde meistern. Nach gut 10 Monaten hatte ich dann das begehrte Brevet im Sack. Für mich schien hier das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein. Nochmals die Strapazen der 'Olympischen' wollte ich wirklich nicht mehr auf mich nehmen. Nun ja. Bis ich erfahren hatte, dass der OWSI (Open Water Scuba Instructor) keine echten 'Olympischen' mehr hatte. Es mussten wohl immer noch 800 Meter geschnorchelt werden, doch diesmal stand niemand mit einer Stoppuhr dabei.
 
 
Der Reiz für die Schulung hat sich bei mir mehr oder weniger während meinen Assistenzeinsätzen bei Kursen entwickelt. Weshalb sollte ich also diesen Weg nicht weiter beschreiten? Ich meldete mich daher im November 2009 für den IDC (Instructor Development Course) an. Somit waren die Wochenenden des Februars bereits verbucht. Am Wochenende des 27./28. Februar 2010 war es dann soweit. Ich hatte mich für den IE (Instructor Examination) qualifiziert. Während 1 1/2 Tagen galt es in praktischen und theoretischen Modulen zu beweisen, dass ich als Tauchlehrer geeignet war. Am Sonntag, kurz nach Mittag war es dann soweit. Ich hatte den IE geschafft.

Vier Monate später hatte ich bereits die Bedingungen für den Master Scuba Diver Trainer erfüllt und orderte das entsprechende Brevet. Im Februar/März 2011 begleitete ich im Zuge des IDC Staff Instructor Kurses einen IDC Kurs. Erneut hiess es an 3 Wochenenden präsent zu sein. Bei diesem Kurs konnte ich mich jedoch etwas zurücklehnen, da meine Theorieprüfungen bereits erfolgt sind. Jedoch war auch dieses mal die Theorie und Praxis sehr spannend. Nun bin ich also von meinem Endziel Master Instructor nur noch einen Schritt entfernt. Bis dahin werde ich mich aber erst mal auf meine Kurse konzentrieren.
 
Um Euch einen besseren Überblick über meine taucherische Kariere zu geben, seht Ihr hier den PADI-Karierepfad.